Rund drei Viertel der Heizungen in Deutschland werden noch mit Öl oder Gas betrieben. Dabei wird viel CO2 freigesetzt. Das schadet dem Klima und wird durch die ansteigende CO2-Bepreisung immer teurer. Außerdem wollen wir die Abhängigkeit von Öl und Gas und damit Energieimporte aus anderen Ländern stark reduzieren. Heizen und Warmwasser auf Basis von Erneuerbaren Energien – also ohne CO2-Emissionen und Energieimporte – ist in den meisten Wohngebäuden möglich.

Aus welchen Sanierungsmaßnahmen das Fitnessprogramm für ein Gebäude besteht, das ist Thema der Energieberatung. In einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) werden die einzelnen Schritte dargestellt und mit Kostenschätzungen hinterlegt. Übrigens: Der Staat übernimmt den Großteil der Kosten, die für die Erstellung das iSFP anfallen. Auch bei der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen profitieren Sie von einer erheblichen finanziellen Förderung. Wenn Ihr Haus dann EE-fit ist, benötigen Sie deutlich weniger Energie für Heizung und Warmwasser – und die wird im besten Fall und über das Jahr betrachtet komplett regenerativ produziert.

Heizen und Warmwasser mit Erneuerbaren Energien heißt für die meisten Gebäude: Anschluss an ein Wärmenetz oder eine eigene Wärmepumpe nutzen. In beiden Fällen sollte die Vorlauftemperatur der Heizung bei max. 55 ° C liegen. Dafür müssen die meisten älteren Gebäude fit gemacht und gezielt auf die Nutzung Erneuerbarer Energien vorbereitet werden. Je nach Zustand bedeutet das, zumindest einzelne Bauteile wie Dach, Fassade, Fenster oder Kellerdecke gut zu dämmen, nach Möglichkeit Flächenheizungen einzusetzen und in jedem Fall den Heizkreislauf hydraulisch abgleichen zu lassen.

Wie wird mein Haus EE-fit?

Alle Infos zur energetischen Gebäudesanierung gibt es bei Zukunft Altbau: kostenfrei, kompetent und unabhängig.

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